Frank Ifang und Thomas Meinecke präsentieren Kozmic Blues

Die Galerie Dieter Fischer im Dortmunder Depot zeigt vom 26. Oktober bis 19. November 2017 in ihren Räumlichkeiten die Ausstellung „Kozmic Blues – Fotografie“, eine Gemeinschaftsausstellung von Frank Ifang und Thomas Meinecke. Das Motto der Ausstellung ist von dem gleichnamigen Song der Rocksängerin Janis Joplin (1943 – 1970) inspiriert. Diese Ausstellung steht im Zeichen der künstlerischen Arbeiten zweier Fotografen. Es geht dabei nicht Bearbeitung oder Verfremdung von Fotografien, sondern um das Sehen in einem besonderen und speziellen Augenblick.

Thomas Meinecke und seine bewegten Blätter.
Thomas Meinecke und seine bewegten Blätter.

Die zwanzig Fotografien des in Wetter lebenden Thomas Meinecke auf der linken Seite der Galerie nehmen den größten Platz ein. Meinecke versucht, die Bewegung von verschiedenen Blättern in seinem besonderen Moment mit der Kamera ohne Hilfe von Belichtung aufzufangen. Die Zeitspanne für die Arbeiten nahm über fünfzehn Jahre in Anspruch. Fotografieren konnte er natürlich immer nur im Herbst.

Außerdem war der Zeitpunkt mit vergleichbaren Lichtverhältnissen von immenser Bedeutung. Auf die jeweiligen Windverhältnisse und unterschiedlichen Flugbahnen hatte er keinen Einfuß. Entstanden sind kosmisch anmutende Fotografien mit interessanten Färbungen. Ob Buchenblatt oder das Blatt eines Gingko-Baumes, sie sind für den Betrachter nicht mehr genau als solche zu erkennen. Die faszinierend leuchtend sphärisch wirkenden Objekte bieten viel Raum für die Fantasie.

Der Wuppertaler Fotograf, Kunstberater und Kulturmanager Frank Ifang beschäftigt sich schon seit den1980er-Jahren mit der Experimentalfotografie und der Fotomalerei. „Es geht mir um Motiv und Struktur, und ich weiß, wo ich hin will,“ erklärte Ifang.

Frank Ifang und seine Bildermalereien.
Frank Ifang und seine Bildermalereien.

In seinen experimental-fotografischen Arbeiten entstehen Formen und Farben, die mit Hilfe von Licht und Schatten vor der Kamera erzeugt werden. Es sind interessante schwarz-weiße Strukturen zu erkennen, die viele Interpretationsmöglichkeiten eröffnen.

Beim erneuten Betrachten fallen immer wieder neue Details auf. So ist auf einer Fotografie oben beim genauen Hinsehen ein Kirchturm zu sehen. Ein kleiner Hinweis, dass es sich um eine Stadtfotografie handeln könnte. Es bietet sich viel Raum für individuelle Deutung an.

Bei seine in den Farben kräftigen und intensiven Fotomalereien mit stürmischen Wolkenkonstellationen ist erst auf den zweiten Blick zu erkennen, dass es sich nicht um gemalte Bilder auf Leinwand handelt.

Das verbindende der beiden Künstler: Es kommt auf den besonderen Augenblick an.

Achtung! Die Vernissage ist abweichend vom üblichen Freitag dieses Mal am Donnerstag, den 26. Oktober 2017 um 19:00 Uhr in der Galerie Dieter Fischer im Depot.

Musik: Mail Hester, Akkordeon, Worte: Hartmut Gloger (Kurator)

Finissage: Sonntag: 19. November 2017 von 17:00 bis 19:00 Uhr.

Öffnungszeiten: Donnerstags 17.00 bis 20:00 Uhr und nach Vereinbarung.

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