Die Faszination des Kimonos

Petra Eckardt, "Frauen aus Vechta", Acryl, Zwirn auf Leinwand, 100x80 cm
Petra Eckardt, „Frauen aus Vechta“, Acryl, Zwirn auf Leinwand, 100×80 cm

Die Ausstellung „wider die verderbliche Gleichförmigkeit“ von Petra Eckardt in der Galerie Torhaus Rombergpark vom 10. bis 31. Mai 2015 zeigt ungewöhnliche Arbeiten der Künstlerin. Hat sie überwiegend abstrakt gemalt, besteht der Großteil der ausgestellten Werke aus figurativen Motiven und einer Begeisterung für textile Stoffe.

Das traditionelle japanische Kleidungsstück, der Kimono, hat es der Künstlerin besonders angetan. Die unterschiedliche Farbigkeit, der klassische Schnitt, steht in mehreren Werken im Mittelpunkt. Auch in der japanischen Kultur ist Kimono nicht gleich Kimono, denn es gibt für verschiedene Anlässe unterschiedlichen Kimonos. Der Kimono wird nicht nur von Frauen getragen, es gibt aus Männer-Kimonos. Darüber hinaus beschäftigt sie sich auch mit weiteren Details der traditionellen japanischen Mode wie Gürtel oder Schuhe. Textil und Malerei verbinden sich zu einem Bildobjekt.

Aus Keramik sind die weiblichen Torsi, die die Weiblichkeit der Kimonos unterstreichen sollen.

Das Thema „Textil“ geht in der Reihe „Erbstücke“ weiter. Hier verarbeitet Eckardt den Rapport  alter Leinwandstoffe durch Übermalen. In der Arbeit „Frauen aus Vechta“ geht sie in den Raum, hier hat die Künstlerin nicht nur die Farbe weggenommen, sondern die Pinselstriche durch Fäden ersetzt.

Mit dem abstrakten Bild „explosiv“ ist ein Beispiel ihres künstlerischen Schwerpunkts zu sehen. Dominierend ist dabei ihre Lieblingsfarbe Rot.

Öffnungszeiten der Galerie Torhaus: dienstags bis samstags 14 – 18 Uhr, sonntags und feiertags 10 – 18 Uhr.

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