Die Faszination der Transformation

Künstler Mathias Schubert vor einem seiner Mündungsbilder.
Künstler Mathias Schubert vor einem seiner Mündungsbilder.

Mündungsgebiete sind für den Künstler Mathias Schubert Orte der Veränderung. Hier findet der Übergang zwischen fest und flüssig statt. Die Ausstellung in der städtischen Galerie Torhaus Rombergpark zeigt vom 12. April bis zum 05. Mai 2015 zwölf Werke, davon drei Drucke und neun Ölgemälde.

Wenn Flüsse ins Meer fließen, verändert sich die Landschaft. Etwas, was Mathias Schubert fasziniert. „Es ist Zustände, die sich verändern, Vergangenheit trifft Zukunft“, erklärt der Künstler. Seine Bilder mäandern zwischen Abstraktion und konkreter Malerei, bleiben aber überwiegend abstrakt. Sie zeigen ihre Bedeutung nicht auf dem flüchtigen Blick, sondern der Betrachter muss sich Zeit lassen, die einzelnen Teile wie bei einem Puzzle zu einem Bild zusammenzufügen. Daher vergibt Schubert auch keine Titel für seine Bilder, denn der Betrachter sollte sich unvoreingenommen mit den Bildern beschäftigen.

Eine weitere Besonderheit von Schubert ist, dass er seine Ölfarben selber zusammenmischt. Dadurch kann er – anders als bei gekaufter Tubenfarbe – farbliche und malerische Experimente ausprobieren, wie beispielsweise durch das Trocknen der Strukturen ein dreidimensionales brüchiges Relief zu bekommen.

Öffnungszeiten Torhaus Rombergpark:

Dienstag-Samstag, 14:00-18:00 Uhr
Sonntag, 10:00-18:00 Uhr

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